
Ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ist weitaus mehr als ein Seelenklempner, denn Psychiater sind gefragter denn je: Burnout, Depressionen und Angststörungen – Psychische Erkrankungen stellen die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit dar. Doch was beinhaltet die Weiterbildung zum Facharzt der Psychiatrie und Psychotherapie eigentlich und welche Voraussetzungen werden benötigt? Wir geben einen Überblick.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Fachprofil und Tätigkeiten: Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie diagnostizieren und behandeln psychische Erkrankungen (u. a. Depressionen, Angst- und Suchterkrankungen, Psychosen, Demenzen) mit Gesprächspsychotherapie, Krisenmanagement und Pharmakotherapie in enger Vernetzung mit somatischer Medizin und Sozialbereich.
- Weiterbildung in der Schweiz: Die Weiterbildung zum Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie dauert 6 Jahre (4–5 Jahre fachspezifisch, 1 Jahr in einem anderen Fachgebiet) und umfasst stationäre und ambulante Arbeit, Alterspsychiatrie, Supervision, Kongressteilnahme, Selbsterfahrung sowie eine Facharztprüfung.
- Arbeitsorte: Psychiater arbeiten in psychiatrischen Kliniken und Stationen, Tageskliniken, Ambulatorien, Home-Treatment-Teams, sozialpsychiatrischen Diensten, Pflegeeinrichtungen sowie in Forschung, Lehre und ggf. in eigener Praxis.
Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie – Tätigkeiten
Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie behandeln nicht nur körperliche, sondern vor allem psychische Erkrankungen. Ihre Aufgabe umfasst die Diagnose und Therapie von Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens oder Antriebs, die sowohl seelische als auch körperliche Ursachen haben können (zum Beispiel Hirnerkrankungen). Zu den häufigsten Krankheitsbildern gehören Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen, Essstörungen, Demenzen und Psychosen (zum Beispiel Schizophrenie).
Vor der Diagnose wird eine ausführliche Anamnese durchgeführt, bestehend aus Gesprächen, psychologischen und neurologischen Tests sowie körperlichen Untersuchungen. Der Behandlungsverlauf wird sorgfältig dokumentiert.
Psychiater nutzen verschiedene Behandlungsmethoden, meist eine Kombination aus Psychotherapie (zum Beispiel Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte oder systemische Therapie) und medikamentöser Behandlung. Mehr zu Karriere, Aufgaben und Gehalt hier:
Übersicht aller Facharztausbildungen und Fachrichtungen:
Weiterbildung Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie – Voraussetzungen
Voraussetzung für die Facharztweiterbildung ist ein abgeschlossenes Medizinstudium mit eidgenössischem Arztdiplom oder vergleichbarem Abschluss.
Weiterbildung Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie – Dauer und Gliederung
Die Weiterbildung dauert insgesamt sechs Jahre und ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Diese Abschnitte sind ausserdem modular aufgebaut; sie bestehen aus Basis- und Aufbaumodulen.
4 bis 5 Jahre fachspezifische Weiterbildung
Während der fachspezifischen Weiterbildung arbeiten angehende Fachärzte im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie in unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen. Von den gesamten Weiterbildungsjahren müssen mindestens zwei Jahre stationär erfolgen, wobei ein Jahr davon in einer klinischen Einrichtung abzuleisten ist. Ebenso sind mindestens zwei Jahre im ambulanten Bereich erforderlich, auch hier mit mindestens einem Jahr in einer Klinik.
Darüber hinaus gehört ein halbes Jahr in der Alterspsychiatrie verpflichtend zur Ausbildung. Optional können Ärzte zudem eine Praxisassistenz absolvieren oder sich in einer Forschungsarbeit engagieren. Bis zu ein Jahr der Weiterbildung kann ausserdem in der Kinder- und Jugendpsychiatrie angerechnet werden.
1 Jahr nicht fachspezifische Weiterbildung
Ergänzend zur psychiatrischen Weiterbildung muss ausserdem ein weiteres medizinisches Fachgebiet abgedeckt werden. Zur Auswahl stehen diverse Fachrichtungen, beispielsweise die Allgemeine Innere Medizin, Chirurgie, Handchirurgie, Nephrologie oder Radiologie.
Zusatzleistungen
Zusätzlich müssen die angehenden Fachärzte im Laufe ihrer Weiterbildung folgende Leistungen erbringen:
- Teilnahme an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen eines Jahreskongresses der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP)
- Nachweis von 150 Stunden Supervision der IPPB, 150 Stunden Supervision der Psychotherapie, 30 Stunden Weiterbildungssupervision
- Nachweis von mindestens fünf straf-, zivil- oder versicherungsrechtlichen Gutachten und/oder gutachterliche Stellungnahmen unter adäquater Supervision
- Absolvieren von Selbsterfahrung in einem anerkannten Psychotherapiemodell (Einzel- oder Gruppentherapiesitzungen)
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Inhalt der Weiterbildung
Der Lernzielkatalog in der Psychiatrie und Psychotherapie umfasst verschiedene Module, die unterschiedliche theoretische und praktische Kenntnisse vermitteln. Dazu gehören insbesondere auch die Themen Ethik, Gesundheitsökonomie, Pharmakotherapie, Patientensicherheit und Qualitätssicherung.
Modul 1 – Medical Expert
Das Modul Medical Expert beinhaltet Kenntnisse und Fähigkeiten aus den Bereichen Psychiatrische Diagnostik und Untersuchung, Therapeutische Haltung und Beziehungsgestaltung, Notfall- und Krisenmanagement, Pharmako- und Biologische Therapie, Medikamentöse Kompetenz unbd Psychotherapie.
- Durchführung umfassender Untersuchungen:Erstgespräch, strukturierte Anamnese und Erhebung des psychopathologischen Status (z. B. nach AMDP)
- Somatische Abklärung:Durchführung körperlicher und insbesondere neurologischer Untersuchungen
- Befundinterpretation:Bewertung von Laborwerten, bildgebenden Verfahren und schlafmedizinischen Zusatzuntersuchungen sowie Anwendung klinischer Erhebungsinstrumente
- Diagnosestellung:ICD-basierte Diagnostik und Erarbeitung fundierter Differenzialdiagnosen
- Symptomerkennung:Identifikation psychiatrischer Störungen und psychopathologischer Veränderungen
- Interaktion:Situationsadäquater Umgang mit Patienten unter Wahrung einer therapeutischen Grundhaltung
- Individuelles Fallverständnis:Gemeinsames Erarbeiten der Leidensgenese unter Berücksichtigung von Bindung, Beziehung, Geschlecht, Soziokultur, Wirtschaftslage und Lebenszielen
- Arbeitsbündnis:Aufbau langfristig tragfähiger Beziehungen und flexible Anpassung der Gesprächsführung an Krankheitsverlauf und Umweltveränderungen
- Lebensweltbezug:Realistischer Einbezug des Alltags und des sozialen Umfelds in die Therapie
- Beurteilung:Rechtzeitiges Erkennen von Notfall- und Krisensituationen.
- Intervention:Beherrschung von Sofortmassnahmen und Kriseninterventionstechniken
- Koordination:Planung von Massnahmen in Absprache mit Patienten, Umfeld und Fachpersonen
- Indikationsstellung sowie Beurteilung von Wirkungen, Kontraindikationen und Interaktionen der Psychopharmakotherapie
- Behandlungsführung:Durchführung der Therapie unter Beachtung des somatischen Status (Ko-Medikation) und Sicherstellung eines fachgerechten Drug-Monitorings
- Aufklärung:Klare Information für Patienten und Angehörige über Chancen und Risiken biologischer Behandlungen
- Sicherheit & Evaluation:Regelmässige Überprüfung der Wirksamkeit und gezielte Vermeidung iatrogener Schäden (z. B. Abhängigkeit, Spätdyskinesien)
- Erweiterte Verfahren:Kenntnis weiterer biologischer Ansätze (z. B. chronobiologische oder interventionelle Verfahre
- Indikationsstellung:Fachlich begründete Entscheidung für eine psychotherapeutische Behandlung
- Methodenkompetenz:Lege artis Anwendung eines der drei Grundverfahren (psychodynamisch, verhaltenstherapeutisch oder systemisch) basierend auf Ausbildung und Erfahrung
Modul 2 – Communicator
Die Kommunikations- und Kooperationskompetenzen lassen sich unterteilen in interne Fachkompetenz und externe Vernetzung:
Krisen- & Patientenkommunikation
- Deeskalation & Krisenintervention: Beherrschung einer situationsgerechten Kommunikation in hochkomplexen Szenarien (z. B. bei Aggression, akuten Krisen oder psychotischem Erleben)
- Empfängergerechte Vermittlung: Fähigkeit, komplexe psychiatrische Befunde verständlich und persönlichkeitsgerecht an Patienten und deren Bezugssystem zu vermitteln
- Digitale Kompetenz: Sicherer Einsatz synchroner und asynchroner Kommunikationsformen sowie Anwendung internetbasierter therapeutischer Interventionen
Schnittstellenmanagement & Kooperation
- Interdisziplinäre Vernetzung: Aktive Gestaltung und Optimierung der Informationsflüsse zwischen ambulanten, stationären und rehabilitativen Versorgern
- Institutionelle Kommunikation: Förderung effizienter Kommunikationsprozesse innerhalb der eigenen Institution sowie mit Langzeiteinrichtungen und Akutspitälern
- Schnittstellenoptimierung: Sicherstellung einer lückenlosen Informationsweitergabe an den Übergängen der verschiedenen Versorgungsstufen
Modul 3 – Collaborator
Hier erlenen die künftigen Psychiater Kompetenzen im Bereich Konsiliardienst, Vernetzung und Teamarbeit:
Konsiliar- & Liaisonpsychiatrie
- Fachübergreifende Beratung: Diagnostische und therapeutische Unterstützung anderer Disziplinen bei Patienten mit psychischen Komorbiditäten oder psychosomatischen Symptomen
- Prävention & Deeskalation: Fachliche Begleitung und Vermittlung von Verständnis im Umgang mit herausfordernden, aggressiven oder verwirrten Patienten in somatischen Einrichtungen
- Coping-Unterstützung: Gezielte Förderung der Krankheitsbewältigung bei Patienten mit schweren oder chronischen körperlichen Erkrankungen
Qualitätsentwicklung & Vernetzung
- Angebotsentwicklung: Aktive Unterstützung beim Ausbau leitlinienkonformer psychiatrisch-psychotherapeutischer Strukturen in medizinischen Institutionen
- Interprofessionelle Kooperation: Zusammenarbeit in multidisziplinären Teams sowie gezielte Anforderung und Integration fachfremder Konsilien zur Optimierung der Patientenversorgung
Modul 4 – Manager
Versorgungsmanagement & Systemkompetenz
- Strukturkenntnis: Fundiertes Wissen über lokale und nationale psychiatrische Versorgungsstrukturen der Schweiz
- Systemoptimierung: Aktive Mitwirkung an der Effizienzsteigerung der klinischen Organisation und des Versorgungssystems
- Ressourcensteuerung: Angemessener und verantwortungsbewusster Einsatz limitierter Versorgungsressourcen
- Gesellschaftliche Verantwortung: Wahrnehmung der psychiatrischen Fachverantwortung im sozialen und gesellschaftlichen Kontext
Organisation, Führung & Qualität
- Qualitätsmanagement: Anwendung der Grundlagen von Projektmanagement, Qualitätssicherung und kontinuierlicher Qualitätsverbesserung
- Leadership: Anwendung organisationspsychologischer Grundlagen und Prinzipien der Personalführung im institutionellen Alltag
- Selbstmanagement: Effiziente Planung der klinischen Tätigkeit sowie der eigenen beruflichen Weiterentwicklung
Modul 5 – Health Advocate
Prävention & Krankheitslehre
- Epidemiologische Expertise: Fundierte Kenntnisse zur Verbreitung und zum Verlauf psychischer Erkrankungen
- Rezidivprophylaxe: Anwendung von Strategien zur Rückfallprävention und Vermeidung chronischer Krankheitsfolgen
- Soziogenese: Verständnis sozialer und gesellschaftlicher Einflussfaktoren auf Entstehung und Verlauf psychischer Störungen
Rehabilitation & gesellschaftliche Integration
- Entstigmatisierung: Aktive Förderung der Entstigmatisierung psychisch erkrankter Menschen in allen Behandlungsphasen
- Rehabilitationsplanung: Fachkundige Durchführung von Case Management, Arbeitsintegration und abgestufter institutioneller Unterstützung
- Psychoedukation & Support: Einbezug von Selbsthilfe- und Angehörigengruppen sowie Durchführung psychosozialer Interventionen
Transkulturelle Kompetenz
- Migration & Flucht: Kenntnis spezifischer psychischer Belastungen im Kontext von Fluchterfahrung und Migration
- Kulturspezifische Aspekte: Berücksichtigung transkultureller Verarbeitungsformen und Nutzung entsprechender Versorgungsstrukturen
Modul 6 – Scholar
Kontinuierliche Fortbildung & wissenschaftliche Vertiefung
- Fachliche Weiterentwicklung: Stetige Erweiterung der Kenntnisse in allgemeiner Psychiatrie und Psychotherapie
- Interdisziplinäres Grundlagenwissen: Vertiefung in Spezialgebieten sowie angrenzenden Fachbereichen wie Neurowissenschaften und allgemeiner Psychologie
- Praxis-Transfer: Einbringung der Berufserfahrung in Klinik, Praxis, Forschung, Management oder Beratung
Ausbildung & Nachwuchsförderung
- Medizindidaktik: Anwendung didaktischer Grundprinzipien in der Lehre
- Lehrtätigkeit: Engagement in der Aus- und Weiterbildung von Medizinstudierenden, angehenden Fachärzten sowie assoziierten Berufsgruppen
- Mentoring: Aktive Förderung des Berufsnachwuchses
Wissenstransfer & Public Health
- Fortbildungsangebote: Durchführung von Fallbesprechungen und Schulungen zur Steigerung der psychiatrischen Kompetenz in somatischen Institutionen
- Expertenberatung: Bereitstellung fachlichen Wissens für Patienten, Angehörige und Dritte
- Advocacy & Entstigmatisierung: Aktives Eintreten gegen die Stigmatisierung der Psychiatrie und psychisch erkrankter Menschen
Modul 7 – Professional
Ethische Haltung & Professionalität
- Werteorientierung: Verpflichtung zu einer lebenslangen ethischen Haltung unter striktem Respekt der psychischen und physischen Integrität der Patienten
- Behördenmanagement: Professionelle Interaktion und Kooperation mit involvierten Fachstellen, Behörden und Interessenvertretungen.
- Berufsethos: Wahrung ethischer Gesichtspunkte in allen Aspekten der Patientenversorgung
Therapeutische Beziehungsgestaltung
- Reflektierter Selbsteinsatz: Professionelle Nutzung der eigenen Persönlichkeit zum Verständnis des seelischen Erlebens des Gegenübers
- Empathie & Abgrenzung: Fähigkeit zur tiefen Einfühlung bei gleichzeitiger Wahrung der notwendigen therapeutischen Distanz
- Selbstreflexion: Kontinuierliche Reflexion der therapeutischen Beziehung und der eigenen Rolle
Kommunikative Kompetenz
- Gesprächsführung: Beherrschung und situationsgerechter Einsatz differenzierter Techniken (z. B. aktives Zuhören, Spiegeln von Gefühlen, gezielte Fragetechniken)
- Adaptive Kommunikation: Anwendung unterschiedlicher Gesprächsmodi je nach therapeutischem Bedarf
Weiterbildung Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie – Facharztprüfung
Abgeschlossen wird die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit der Facharztprüfung.
Diese setzt sich einerseits aus einem Multiple-Choice-Test zusammen. Dieser umfasst rund 100 Fragen. Er setzt sich aus rund 40 Prozent allgemeinen Grundlagen, 20 Prozent systemischen und sozialen Aspekten psychiatrischer Erkrankungen, sowie 20 Prozent biologischen Aspekten psychiatrischer Erkrankungen und zuletzt 20 Prozent psychologischen Aspekten psychiatrischer Erkrankungen zusammen.
Der zweite Teil der Prüfung umfasst eine schriftliche Arbeit von rund 10 bis 20 Seiten. Diese hat ein jeder Teilnehmer vorzulegen. Hierbei sollte es sich um einen frei wählbaren Fall eines spezifischen psychiatrischen oder psychotherapeutischen, klinischen Problems handeln.
Beide Teile werden einzeln als „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Die Facharztprüfung ist insgesamt bestanden, wenn auch beide Teile bestanden wurde.
Dokumentation und Logbuch
In der Schweiz ist das Logbuch das zentrale Dokument der ärztlichen Weiterbildung. Es hält alle erworbenen Kenntnisse, praktischen Fähigkeiten und durchgeführten Eingriffe fest und dient als Nachweis für die Erfüllung der Weiterbildungsanforderungen. Das Logbuch wird laufend vom weiterbildenden Arzt bestätigt und regelmässig kontrolliert. Vor der Facharztprüfung muss es vollständig und korrekt geführt sein.
Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie – Passende Jobs
Psychiater können in verschiedenen Bereichen tätig sein – je nach Spezialisierung und Interesse. Sie arbeiten auf psychiatrischen Stationen und in Tageskliniken, in Ambulatorien oder im Home Treatment direkt bei den Patienten zu Hause. Zudem sind sie oft in der sozialen Arbeit oder in Pflegeeinrichtungen eingebunden. Weitere Tätigkeitsfelder sind Forschung, Lehre und spezialisierte Bereiche wie die Kinder- und Jugendpsychiatrie.
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Häufige Fragen zur Facharztausbildung Psychiatrie und Psychotherapie
- Wie läuft die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in der Schweiz ab?
- Welche Voraussetzungen brauche ich in der Schweiz, um Psychiater zu werden?
- Wo finde ich in der Schweiz Jobs für Fachärzte und Assistenzärzte in Psychiatrie und Psychotherapie?
Die Weiterbildung dauert 6 Jahre und kombiniert stationäre und ambulante Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie mit einem Jahr in einem anderen Fachgebiet. Zusätzlich sind Supervision, Selbsterfahrung, Kongressteilnahmen sowie das Führen eines Logbuchs und eine Facharztprüfung vorgeschrieben.
Grundvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Medizinstudium mit eidgenössischem Arztdiplom oder einem als gleichwertig anerkannten Abschluss. Anschliessend erfolgt die strukturierte, modulare Weiterbildung gemäss Vorgaben der FMH und der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP).
Stellen für Psychiatrie und Psychotherapie in Schweizer Spitälern, Kliniken, Ambulatorien und Praxen findest Du gebündelt in unserem praktischArzt-Stellenportal. Dort kannst Du gezielt nach Facharzt- und Assistenzarzt-Stellen in der Psychiatrie suchen und nach Region, Pensum und Arbeitgeber filtern.












