
Der Assistenzarzt Lohn in der Schweiz liegt bereits zum Berufseinstieg auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Wie viel ein Assistenzarzt tatsächlich verdient, hängt allerdings vom Kanton, Spital, Dienstjahr und von zusätzlichen Diensten ab. Einen wichtigen Orientierungswert liefert das Lohnbuch Schweiz.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste zu zum Assistenzarzt Lohn in Kürze
- Der Assistenzarzt Lohn unterscheidet sich in der Schweiz je nach Kanton, Arbeitgeber und Dienstjahr.
- Das Lohnbuch Schweiz 2026 nennt auf Basis des Zürcher Lohnsystems einen Einstiegslohn von 7'910 CHF brutto pro Monat.
- Ab dem zweiten Dienstjahr beträgt der entsprechende Monatslohn 8'120 CHF brutto.
- Bei 13 Monatslöhnen entspricht dies einem Jahresgrundlohn von 102'830 CHF beziehungsweise 105'560 CHF.
- Nacht-, Wochenend-, Pikett- und andere Dienste können den tatsächlichen Verdienst erhöhen.
- Eine schweizweit einheitliche Lohntabelle für Assistenzärzte gibt es nicht.
Wie viel verdient ein Assistenzarzt in der Schweiz?
Das Lohnbuch Schweiz nennt für Assistenzärzte in Spitälern auf Basis des Zürcher Lohnsystems einen monatlichen Bruttolohn von 7’910 CHF beim Einstieg und 8’120 CHF ab dem zweiten Dienstjahr. Üblicherweise wird ein 13. Monatslohn berücksichtigt.
| Berufserfahrung | Monatslohn brutto | Jahresgrundlohn bei 13 Monatslöhnen |
|---|---|---|
| Einstieg | 7’910 CHF | 102’830 CHF |
| Ab 2. Dienstjahr | 8’120 CHF | 105’560 CHF |
Die Angaben sind Orientierungswerte. Der konkrete Assistenzarzt Lohn kann je nach Arbeitgeber und Region davon abweichen.
Assistenzarzt Einstiegsgehalt
Beim Einstieg in die ärztliche Weiterbildung nennt das Lohnbuch Schweiz für das Zürcher Lohnsystem einen Grundlohn von 7’910 CHF brutto pro Monat. Bei 13 Monatslöhnen ergibt sich daraus ein Jahresgrundlohn von 102’830 CHF.
Damit ist allerdings noch nicht zwangsläufig der gesamte Jahresverdienst abgebildet. Je nach Arbeitsvertrag und Arbeitgeber können unter anderem Vergütungen für Nacht-, Wochenend-, Feiertags- oder Pikettdienste hinzukommen.
Assistenzarzt Lohn nach Dienstjahr
Mit zunehmender Berufserfahrung steigt in vielen Lohnsystemen auch der Grundlohn. Wie stark dieser Zuwachs ausfällt, hängt vom jeweiligen Arbeitgeber beziehungsweise vom anwendbaren Lohnsystem oder Gesamtarbeitsvertrag ab.
Wie unterschiedlich die Systeme aufgebaut sein können, zeigt der Kanton Bern. Dort sind die Löhne der Assistenzärzte während der ersten sechs Weiterbildungsjahre verbindlich gestaffelt. Seit dem 1. April 2026 beginnt der Monatslohn in regionalen Spitalzentren und Psychiatrien beispielsweise bei 7’321.10 CHF und steigt im sechsten Weiterbildungsjahr auf 8’415.45 CHF. Bei der Insel Gruppe gelten leicht abweichende Werte.
Eine einzelne schweizweite Lohntabelle für alle Assistenzärzte wäre daher irreführend.
Warum unterscheidet sich der Assistenzarzt Lohn nach Kanton?
Anders als beispielsweise in Deutschland existiert in der Schweiz kein einheitlicher Tarifvertrag, der das Assistenzarzt Gehalt landesweit festlegt.
Für den konkreten Lohn können unter anderem folgende Faktoren relevant sein:
- Kanton
- Arbeitgeber und Spital
- Dienst- beziehungsweise Weiterbildungsjahr
- Beschäftigungspensum
- anwendbarer Gesamtarbeitsvertrag
- Nacht- und Wochenenddienste
- Pikett- und Bereitschaftsdienste
- anrechenbare Berufserfahrung
Wer verschiedene Stellenangebote vergleicht, sollte deshalb nicht nur auf den Jahreslohn achten, sondern auch Arbeitszeit, Dienstregelungen, Zulagen und Weiterbildungsbedingungen berücksichtigen.
Welche Zulagen erhalten Assistenzärzte?
Zum Grundlohn können je nach Arbeitgeber zusätzliche Vergütungen kommen. Relevant sind insbesondere Nacht-, Wochenend-, Feiertags- und Pikettdienste.
Wie diese Dienste vergütet oder durch Freizeit kompensiert werden, richtet sich nach dem jeweiligen Arbeitsvertrag, Gesamtarbeitsvertrag und den Regelungen des Arbeitgebers.
Für einen aussagekräftigen Gehaltsvergleich sollte deshalb zwischen Grundlohn und tatsächlichem Gesamtverdienst unterschieden werden.
Assistenzarzt Lohn brutto und netto
Lohnangaben für Assistenzärzte werden in der Regel als Bruttolohn angegeben. Wie viel netto davon übrig bleibt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Vom Bruttolohn gehen unter anderem Beiträge für Sozialversicherungen und die berufliche Vorsorge ab. Hinzu kommen je nach persönlicher Situation Steuern beziehungsweise bei bestimmten ausländischen Arbeitnehmern die Quellensteuer. Der Nettolohn kann deshalb selbst bei identischem Bruttolohn je nach Wohnort, Alter, Pensionskasse und persönlicher Situation unterschiedlich ausfallen.
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Weiterbildung als Assistenzarzt
Nach dem sechsjährigen Medizinstudium und dem Erwerb des eidgenössischen Arztdiploms können Ärzte ihre Weiterbildung beginnen. Während dieser Zeit arbeiten sie als Assistenzärzte an anerkannten Weiterbildungsstätten.
Die Weiterbildung zum Facharzt dauert je nach Fachgebiet mindestens fünf oder sechs Jahre. Aufbau und Anforderungen unterscheiden sich zwischen den einzelnen Facharzttiteln und sind in den Weiterbildungsprogrammen des Schweizerischen Instituts für ärztliche Weiter- und Fortbildung geregelt.
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Häufige Fragen zum Assistenzarzt Lohn in der Schweiz
- Wie hoch ist der Assistenzarzt Lohn in der Schweiz?
- Wie hoch ist das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt in der Schweiz?
- Wie entwickelt sich der Assistenzarzt Lohn mit den Dienstjahren?
- In welchem Kanton verdienen Assistenzärzte am meisten?
- Wie viel verdient ein Assistenzarzt in der Schweiz pro Jahr?
Der Assistenzarzt Lohn hängt in der Schweiz vom Kanton, Arbeitgeber und Dienstjahr ab. Als Orientierungswert nennt das Lohnbuch Schweiz für das Zürcher Lohnsystem einen Einstiegslohn von rund 7’910 CHF brutto pro Monat. Ab dem zweiten Dienstjahr liegt der entsprechende Grundlohn bei etwa 8’120 CHF monatlich.
Beim Berufseinstieg können Assistenzärzte je nach Spital und Kanton mit einem Bruttolohn von rund 7’000 bis über 8’000 CHF pro Monat rechnen. Im Zürcher Lohnsystem liegt der Orientierungswert bei 7’910 CHF monatlich. Hinzu können Zuschläge für Nacht-, Wochenend- oder Pikettdienste kommen.
Der Assistenzarzt Lohn steigt in vielen Schweizer Spitälern mit zunehmender Berufserfahrung beziehungsweise dem Weiterbildungsjahr. Die konkrete Lohnentwicklung ist jedoch nicht schweizweit einheitlich. Massgeblich sind das jeweilige Lohnsystem, der Arbeitgeber und gegebenenfalls ein Gesamtarbeitsvertrag.
Ein pauschal höchster Assistenzarzt Lohn lässt sich nicht seriös für einen einzelnen Kanton festlegen. Die Löhne unterscheiden sich nicht nur zwischen den Kantonen, sondern auch zwischen Spitälern, Arbeitgebern und Weiterbildungsjahren. Zusätzlich sollten Zulagen, Arbeitszeit und Dienstmodelle berücksichtigt werden.
Bei einem monatlichen Grundlohn von 7’910 CHF und 13 Monatslöhnen ergibt sich beispielsweise ein Jahresgrundlohn von 102’830 CHF brutto. Ab dem zweiten Dienstjahr entsprechen 8’120 CHF pro Monat rund 105’560 CHF brutto jährlich. Zusätzliche Dienstvergütungen können den tatsächlichen Jahresverdienst erhöhen.












